Das Schulgebäude

aus alt wurde neu

Das größte Einzelprojekt in der Geschichte Wildfleckens, die Generalsanierung der Schule sowie der Neubau einer Turnhalle, war nach rund zwei Jahren Bauzeit abgeschlossen. Mitte Mai 2019 wurde die „Sinntalschule Wildflecken“, so der offizielle neue Name, eingeweiht. 
Die Gesamtkosten betrugen rund 7,6 Millionen Euro. Abzüglich der Fördermittel in Höhe von 4,3 Millionen Euro muss Wildflecken 3,5 Millionen Euro aus der eigenen Tasche zahlen. „Eine immer noch enorme Summe“, sagte Bürgermeister Gerd Kleinhenz. Diese Investition sei jedoch sehr gut angelegt, „nämlich in die Zukunft unserer Kinder und somit in die Zukunft der Gemeinde“.


Nach einem kleinen Architekturwettbewerb entschied sich das Gremium für die Planungsentwürfe des Architekturbüros Messerschmitt aus Bad Kissingen. Es hielt sich an die Bitte des Bürgermeisters „Bitte beeilen Sie sich, wir haben keine Zeit.“ 50 Gewerke mussten bei der Sanierung ausgeführt werden, so dass zeitweise fast 100 Mitarbeiter zeitgleich auf der Baustelle werkelten. In nur zwei Jahren wurde das Gebäude vollständig saniert, die Turnhalle neu gebaut sowie der Hort- und Bibliothekstrakt ganztagsfähig ausgebaut.

In Zahlen ausgedrückt sind das 4000 Quadratmeter Nutzfläche, so viel wie etwa 20 Einfamilienhäuser, erläuterte Johannes Messerschmitt. „Unsere Schule ist jetzt so ausgestattet, wie wir es uns vorstellten“, sagte Schulleiterin Christiane Helfrich zusammenfassend. 

Die Investition in die Sinntalschule Wildflecken verstehe man als Auftrag, zeitgemäße pädagogische Konzepte weiterzuentwickeln und umzusetzen. Den Planern sei es gelungen, Altes und Neues sinnvoll miteinander zu verbinden und eine ausgewogene Balance herzustellen, sagte Helfrich weiter.